Der folgende Text ist eine Bearbeitung der Transkription der Audio-CDs der Konferenz 2005.
Für Prag waren Frau Jolana Dockalova, TCP-Koordinatorin in der tschechischen Nationalagentur für Jugend, Frau Jirina Dzamkova, Mitglied der OPIM-Organisation (Hilfe zur Integration von Minderheiten), Frau Jana Rudleova, Beauftragte des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und Frau Lucie Leinweberova, Expertin für Internationale Beziehungen im Prager Rathaus anwesend.
Zunächst wurde die wirtschaftliche Situation der Stadt Prag präsentiert. Danach gab Frau Dzamkova einen kurzen Überblick über die Tätigkeitsbereiche ihrer Organisation. Es handelt sich konkret um die Integration von Minderheiten, die Organisation von Jugendaustauschen und Kursen zu Menschenrechtsfragen. Frau Dzamkova nannte die Integration der Roma und Immigranten als besondere Problemfelder der Stadt Prag und erwähnte auch das Problem deren Statusanerkennung.
Frau Rudleova präsentierte im Anschluss die Abteilung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, die sich mit Fragen der Menschrechte, des Rassismus, der Xenophobie und Intoleranz auseinandersetzt und erwähnte eine wichtige Richtlinie, die das Ministerium in den genannten Bereichen erlassen hat und die an Direktoren und Lehrer adressiert ist. Mit Hilfe eines konkreten Projektes setzt sich das Ministerium für die Integration der Roma ein. Die ministeriale Erteilung konzentriert sich zusätzlich auf die finanzielle Förderung von NROs, die Projekte mit Jugendlichen realisieren wollen.
Abschließend wurde die tschechische Agentur MLADEZ präsentiert, die europäische Programme unterstützt, den „Kompass“ auf tschechisch übersetzt und auch die Trainer für die Arbeit mit dem „Kompass“ ausgebildet hat.
Trainerin: Jana Tikalova, Tschechin, lebt in Prag und ist Freelance-Trainerin im Bereich der Menschenrechtsbildung.